Millionen-Investition in die Zukunft von Linz

Blick auf die voestalpine (ganz rechts im Bild der Gasometer der VÖEST) und den Chemiepark als einen der größten Betriebsareale der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Im Hintergrund fließt der alte Strom der Nibelungen, die Donau, gen Wien und weiter in Richtung Schwarzes Meer. Foto: Planung, Technik und Umwelt ­ Pertlwieser

Blick auf die voestalpine (ganz rechts im Bild der Gasometer der VÖEST) und den Chemiepark als einen der größten Betriebsareale der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Im Hintergrund fließt der alte Strom der Nibelungen, die Donau, gen Wien und weiter in Richtung Schwarzes Meer. Foto: Planung, Technik und Umwelt ­ Pertlwieser

Mit rund 26 Milliarden Euro erreicht die Region Linz-Wels nach Wien die zweitgrößte Bruttowertschöpfung Österreichs: 67 Prozent werden durch Dienstleistungen erwirtschaftet, ein weiteres Drittel trägt die Industrie bei. Seit den vergangenen acht Jahren ist das gesamte Bruttoregionalprodukt der Region Linz-Wels um 17 Prozent gestiegen. Die Region Linz-Wels liegt auch beim Bruttoregionalprodukt je EinwohnerIn in Oberösterreich deutlich voran. Darüber hinaus sind im Großraum Linz knapp 50 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse und somit Arbeitsplätze vorzufinden.

„Wir haben die Krise im Jahr 2009 gut überstanden. Das zeigt klar die hohe Steigerung des Bruttoregionalprodukts der Region. Auch in Zukunft steht die Absicherung und Weiterentwicklung der Landeshauptstadt als Wirtschaftsstandort im Vordergrund. Gezielte Investitionen in soziale Infrastruktur sowie der Ausbau des Verkehrsnetzes attraktivieren den Wirtschaftsraum Linz erneut. Der Beginn der Errichtung neuer Donaubrücken und zahlreicher Wohnbauten runden das Fundament für die erfolgreiche Lebensstadt der Zukunft ab.“, so der Linzer Bürgermeister Klaus Luger.

In 12.500 Unternehmen stehen 210.000 Arbeitsplätze zur Verfügung. Eine gute Entwicklung der Industrie und ihrer Leitbetriebe ist gleichzeitig die beste Förderung für Klein- und Mittelbetriebe. „Der Wirtschaftsstandort Linz ist erfolgreich, wenn die Wirtschaft langfristig Arbeit und Beschäftigung garantiert sowie den sozialen Zusammenhalt sichert.“, betont Luger.

Wie kaum ein anderer Ballungsraum entwickelte sich Linz im Laufe weniger Jahrzehnte von der reinen Stahlstadt zu innovativen, industriellen Digitalstadt. Die Erfolgsfaktoren für einen Wirtschaftsstandort liegen in der Förderung des wirtschaftlichen Wachstums und in der Innovationskraft. Wesentlich dabei ist auch die Nähe zu Forschung und Bildung. Linz profitiert von öffentlichen Schulen und Universitäten sowie von Forschungsinvestitionen der Leitbetriebe gleichermaßen.

Darüber hinaus investiert die Lebensstadt Linz mehr Geld denn je im heurigen Jahr in nachhaltig wirksame Projekte sowie wichtige Anschaffungen zur Sicherung ihres umfassenden Dienstleistungsangebotes. 103 Millionen Euro werden so heuer beispielsweise für soziale Sicherheit oder Verkehrsprojekte aufgewendet.

Die Statistik Austria erstellt jährlich wichtige Kennzahlen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Diese Ergebnisse werden für Gebietseinheiten, den sogenannten NUTS-Regionen, berechnet. Auf der Ebene NUTS 1 wurde Österreich in die drei Einheiten Ostösterreich, Südösterreich und Westösterreich gegliedert. Die Ebene NUTS 2 wird durch die Bundesländer repräsentiert. Die 35 Einheiten der Ebene NUTS 3 bestehen aus einer Zusammenfassung von mehreren Gemeinden. Jede Gemeinde ist dabei genau einer NUTS 3-Einheit zugeordnet.

Die im Folgenden dargestellten Ergebnisse befassen sich mit der NUTS 3-Region Linz-Wels. Diese Region umfasst die Statutarstädte Linz und Wels, die politischen Bezirke Linz-Land, Eferding, Wels-Land sowie einen Teil des politischen Bezirks Urfahr-Umgebung. Insgesamt sind 78 Gemeinden der Region Linz-Wels zugeordnet.

Zweithöchstes Bruttoregionalprodukt Österreichs

Mit 51.300 Euro wurde im Jahr 2016 in der Region Linz-Wels das zweithöchste Bruttoregionalprodukt pro Kopf (BRP) der 35 österreichischen NUTS 3-Regionen erzielt. Im Zeitraum 2008 bis 2016 ist das gesamte BRP der Region Linz-Wels um 17 Prozent gestiegen. Österreichweit betrug das Bruttoregionalprodukt je EinwohnerIn 40.800 Euro. Das Bruttoregionalprodukt (BRP) gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen (ohne Vorleistungen) an, die innerhalb eines Jahres in der Region hergestellt wurden. Das BRP der Region Linz-Wels ist in den letzten Jahren stets gewachsen. Nur im Krisenjahr 2009 wurde ein Rückgang verzeichnet.

Zwei Drittel der Wertschöpfung durch Dienstleistung, Industrie bleibt Rückgrat

Mit einem Anteil von zwei Drittel (67 Prozent) an der Bruttowertschöpfung dominieren die Dienstleistungen die regionale Wirtschaftsleistung. Ein weiteres Drittel trägt die Industrie bei. Sie stellt weiterhin das ökonomische Rückgrat der Region dar.

Linz-Wels deutlich vor Graz und Salzburg

Insgesamt umfasst die Bruttowertschöpfung der Region Linz-Wels rund 26 Milliarden Euro. Verglichen mit den anderen österreichischen NUTS 3-Regionen ist dies die absolut gesehen höchste Bruttowertschöpfung im Jahr 2016. Hinter Linz-Wels folgen deutlich abgeschlagen die NUTS 3-Regionen Graz sowie Salzburg und Umgebung mit rund 18 bzw. 17 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung.

Hälfte der Wertschöpfung Oberösterreich in der Region Linz-Wels

Knapp die Hälfte der oberösterreichischen Bruttowertschöpfung (rund 54 Milliarden Euro) wird in der Region Linz-Wels verzeichnet. Die andere Hälfte wird in den NUTS 3-Regionen Innviertel (16 Prozent), Traunviertel (14 Prozent), Steyr-Kirchdorf (11 Prozent) und Mühlviertel (9 Prozent) erwirtschaftet. Die Region Linz-Wels liegt auch beim Bruttoregionalprodukt je EinwohnerIn in Oberösterreich deutlich voran. Interessant ist auch die Tatsache, dass in Linz-Wels rund 40 Prozent der oberösterreichischen Bevölkerung leben, in dieser Region aber knapp 50 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse vorzufinden sind.

Quelle: LINZ – Medienservice

Lesen Sie mehr über die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz bei uns bitte hier;

www.linz.at

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www.linzertermine.at

 

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