Linz / 40 Hektar Betriebsbauflächen als Standort-Sicherung

Um die steigende Nachfrage nach Bauland - beispielsweise im Hafen - zu stillen, wurden die nicht mehr notwendigen Wasserflächen in den Hafenbecken zum Teil bereits verlandet. Foto: Stadt Linz/Pertlwieser

Um die steigende Nachfrage nach Bauland – beispielsweise im Hafen – zu stillen, wurden die nicht mehr notwendigen Wasserflächen in den Hafenbecken zum Teil bereits verlandet. Foto: Stadt Linz/Pertlwieser

Bereits seit vielen Jahren zählt die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz zu den stärksten Wirtschaftsstandorten Österreichs. 210.000 Arbeitsplätze bei 204.000 Einwohnerinnen und Einwohner – kaum eine andere Stadt im deutschsprachigen Raum hat pro Bewohner ein ähnlich hohes Beschäftigungsangebot. Linz ist damit in Oberösterreich der wichtigste Wirtschafts- und Arbeitsmarktmotor. Um auch zukünftig für Betriebe und Unternehmen attraktiv zu sein, sind bereits im Vorfeld wichtige Vorkehrungen zu treffen.

Neben dem Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, der Weiterentwick­lung der Verkehrsinfrastruktur, sowie dem Ausbau der schulischen und universitären Ausbildung zählen dazu unter anderem die Prüfung und Realisierung von zusätzlichen und notwendigen Betriebsbaugebieten. Die Stadt Linz hat hier bereits gehandelt und fünf ausgewählte Betriebsstandorte in einer Gesamtgröße von knapp 40 Hektar einer Prüfung unterzogen. Das entspricht einer Fläche von 55 Fußballfeldern.

„Linz ist für viele Klein-, Mittel- und Großbetriebe ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Auch für die Zukunft gilt es, genügend Raum für Firmen zur Verfügung zu stellen. Neben einer regen Bautätigkeit bei Büro- und Geschäftsflächen, vor allem in der Innenstadt, brauchen wir auch Flächen für Betriebshallen und Firmenzentren.“, so der Linzer Bürgermeister Mag. Klaus Luger. „Die Prüfung der fünf Betriebsbauflächen hat für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung eine große Wichtigkeit. Es ist notwendig, geeignete Flächen für Betriebsansiedelungen bereitstellen zu können. Eine vorausschauende Planung nutzt nicht nur der Stadt Linz oder den Betrieben, sondern vor allem den Beschäftigten. Linz soll auch in Zukunft Arbeitsplatzmotor von Oberösterreich sein!“ Um dieses Ziel zu erreichen, kündigt Klaus Luger eine Initiative für den Gemeinderat im Mai 2017 an. Konkret soll die Erweiterung des Betriebsparks in Pichling von der Stadtplanung geprüft werden. Zudem wirke sich auf das Wirtschaftsklima positiv aus, dass in Linz die Durchschnittspreise für Betriebsgrundstücke und Büroflächen im Österreich-Vergleich am niedrigsten sind, schloss der Linzer Bürgermeister.

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