Heinz Conrads / Was gibt es Neues?

CD Cover Heinz Conrads - Was gibt es Neues.

CD Cover Heinz Conrads – Was gibt es Neues.

„Was gibt es Neues? Was gibt es Neues? …“ 40 Jahre lang wurden die Hörer des Österreichischen Rundfunks jeden Sonntag Schlag 08.15 Uhr von Heinz Conrads  so begrüßt;

Die Radio-Sendung begann im Februar 1946 unter dem Arbeitstitel „Was machen wir am Sonntag, wenn es schön ist?“, wechselte aber sehr bald schon auf die neue und dauerhafte Titulierung „Was gibt es Neues?“. Sie wurde live aus dem großen Sendesaal des Wiener Funkhauses in der Argentinierstraße im 4. Bezirk ausgestrahlt.

Fixpunkte der Sendung waren die von Heinz Conrads stets live gesungene und meist von seinem Mitarbeiter Gustav Zelibor am Klavier begleitete Kennmelodie, sowie das ebenfalls live vorgetragene Schlusslied „Schau doch auf die Uhr, es ist schon spät…“ In der Folge waren für die pianistische Begleitung von Heinz Conrads tätig: Carl de Groof, Herbert Seiter, Hans Kann, Leopold Grossmann, Franz Bauer-Theussl und Heinz Hruza.

Auch sämtliche weiteren Musikstücke wurden von Conrads und seinen Mitarbeitern live eingespielt. Dies trug seinerzeit nicht unwesentlich zur Popularität von ihm und seiner allwöchentlichen Sendung bei. Zu den Fixpunkten zählten aber auch die anscheinend für einen großen Teil des damaligen Publikums unverzichtbare Frage nach dem Befinden und die darauf folgenden Genesungswünsche.

1957 wurde die Sendung für das ORF-Fernsehen adaptiert und später in „Guten Abend am Samstag“ umbenannt.

Heinz Conrads moderierte und gestaltete die Unterhaltungssendung bis zwei Monate vor seinem Tod im Frühling 1986. Die zu Lebzeit bereits legendär gewordene Begrüßungsfloskel „Guten Abend die Damen, Guten Abend die Herren, Griaß eich die Madln, Servas die Buam“ wurde auch zum Markenzeichen des beliebten Moderators und Entertainers, bis heute.

CD Heinz Conrads - Was gibt es Neues. Aus dem Inhalt.

CD Heinz Conrads – Was gibt es Neues. Aus dem Inhalt.

In die Sendungen – egal ob jene vom Sonntagmorgen im Radio, oder aber die Vorabendsendung vom Samstag im Fernsehen – wurden stets prominente Gäste eingeladen. Es traten unter anderem Künstler wie beispielsweise José Carreras bis Giuseppe Taddei auf, die Palette reichte weiter von Adolf Dalapozza bis Heinz Holecek Heinz Conrads bot aber auch immer wieder dem Nachwuchs aus dem Bereich der Klassik und der gehobenen Unterhaltungsmusik eine gewinnbringende Plattform.

Am 9. Februar 1986, 40 Jahre nach ihrem Beginn, wurde „Was gibt es Neues?“ zum letzten Mal im Radio ausgestrahlt; Conrads war damals 73 Jahre alt und die Sendereihe wurde wegen seiner Erkrankung unterbrochen.

Ein Herzinfarkt riss Heinz Conrads, der mit Gattin Erika den Sohn Michael hatte, aus der Bahn. Er erholte sich nie mehr und verstarb am 9. April 1986. Auf dem Hietzinger Friedhof wurde er in einem Ehrengrab der Gemeinde Wien beigesetzt.

Es gibt hierzulande nicht wenige Menschen, die mit dieser CD und dem damit vorgetragenen Programm gemütliche Samstagabend- oder Sonntagmorgen-Erinnerungen verbinden.

Nach Heinz Conrads Tod wurde das Sendungsformat noch einige Jahre von Peter Fröhlich weitergeführt.

Conrads – Was gibt es Neues?
20 Musikstücke aus den Radiosendungen von Heinz Conrads
Hör-CD, Laufzeit: 72:25
Direkt zu bestellen bitte hier:

Bitte beachten Sie auch diese oepb-Rezensionen aus dem ORF Shop bei uns:

 

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