Gemeinden und Regionen als Impulsgeber Europas

Simone Schmiedtbauer, Bürgermeisterin Gemeinde Hitzendorf. Foto: Teresa Rothwangl

Simone Schmiedtbauer, Bürgermeisterin Gemeinde Hitzendorf. Foto: Teresa Rothwangl

Bei der gestrigen Wintertagung des Ökosozialen Forums im Austria Center Vienna gab Bürgermeisterin Simone Schmiedtbauer, Spitzenkandidatin des Österreichischen Bauernbundes für die kommende EU-Parlamentswahl, Antworten auf die Fragen „Wer ernährt die Welt? Wer verzehrt die Welt? Wer erklärt die Welt?“.

Die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Hitzendorf gab den Zuhörern eine klare Botschaft mit: „Wir alle sind Europa! Unsere Gemeinden sind der Ort des Geschehens. Sie sind Garant für die Förderung und Erhaltung von Brauchtum – von dem, was unsere Kulturlandschaft vielerorts ausmacht. Wo die ganze Vielfalt von Europa ihre Quelle hat und wo wir Lebensmittel in Spitzenqualität produzieren.“  Ich sehe mich selbst als überzeugte Europäerin und vor allem als eine, die ihren Beitrag für ein besseres Europa leisten will!“, verdeutlicht Schmiedtbauer ihre Pläne hinsichtlich der bevorstehenden EU-Wahl am 26. Mai 2019 und schildert ihren Zugang zu Europa: „Wir müssen in Europa unsere Kräfte bündeln und uns richtig weiterentwickeln – statt uns von außen und von innen schwächen zu lassen. Wir brauchen ein Europa, das wieder vom Reden ins Tun kommt, das für Sicherheit, Freiheit und für den Erhalt unseres Wohlstandes sorgt. Wer einen ökosozialen Ansatz in Europa vertritt, muss Europa von den Wurzeln her denken und sich darauf besinnen, was uns ausmacht: Das, was in unseren Gemeinden gelebt wird.“

Schmiedtbauer will Europa wieder ein Gesicht geben
„Als Europäer müssen wir wissen, was unsere bäuerlichen Familienbetriebe wert sind und vielmehr, was sie brauchen. Denn als Bürgermeisterin muss ich auch wissen, was meine Bürgerinnen und Bürger brauchen. Und ich muss mich fragen, wie ich das erreichen kann und was es kosten wird.“, so Schmiedtbauer weiter. Mit der Zukunft rechnen gelernt hat sie erst in der Landwirtschaft, im eigenen Betrieb. „So ein längeres Bauernhof-Praktikum würde deshalb auch einigen Reformern in Europa guttun“, ergänzt sie und schließt ihre Rede mit: „Wir brauchen nicht mehr, sondern ein besseres Europa und eine bessere, praxisnahe Agrarpolitik. Ein ökosoziales Europa, das uns schützt und nützt. Genau dafür will ich in Brüssel kämpfen.“

Quelle: Bauernbund

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