EURAD19 / Die größte Gefechtsübung des Bundesheeres

Im Bereich Allensteig im niederösterreichischen Waldviertel – und nicht nur dort - kann es derzeit und das bis einschließlich 29. November 2019 zu verkehrstechnischen Behinderungen, sowie einer erhöhten Lärmentwicklung kommen. Foto: MilKdo OÖ

Im Bereich Allensteig im niederösterreichischen Waldviertel – und nicht nur dort – kann es derzeit und das bis einschließlich 29. November 2019 zu verkehrstechnischen Behinderungen, sowie einer erhöhten Lärmentwicklung kommen. Foto: MilKdo OÖ

Die größte Gefechtsübung des Österreichischen Bundesheeres in diesem Jahr, die multinationale Übung „European Advance 2019“ (EURAD19), findet in der Zeit von 18. bis 29. November 2019 statt. Dabei werden über 2.300 Soldatinnen und Soldaten in Oberösterreich (Hörsching bis Enns), in Niederösterreich (Mautern, Weitra, Langenlebarn, Amstetten) und vor allem am Truppenübungsplatz Allentsteig trainieren. Davon kommen 230 Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland und Kroatien. Die österreichischen Truppen kommen aus Ober- und Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark, aus Kärnten, Salzburg, Wien und Tirol.

Ein Teil der Übung findet außerhalb von militärischen Übungsplätzen statt. Dabei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Diese werden frühzeitig angekündigt. Teile von üblicherweise blauer Übungsmunition sind bei einem Fund keinesfalls zu berühren sondern an die nächste Polizeiinspektion oder an eurad.presse@bmlv.gv.at oder an Tel. 0664 / 622-6111 zu melden. Experten entsorgen diese dann fachgerecht.

Eingesetzt werden 70 gepanzerte Fahrzeuge, über 200 Räderfahrzeuge und 12 Luftfahrzeuge. Im Fokus der Übung steht die Zertifizierung des österreichischen Beitrages zur EU-Battlegroup im zweiten Halbjahr 2020 nach internationalen Standards: ein voll ausgerüstetes Logistikbataillon mit Spezialisten zur Missionsunterstützung.

Der Grund dafür ist EURAD19, die größte Gefechtsübung des Österreichischen Bundesheeres. Foto: MilKdo OÖ

Der Grund dafür ist EURAD19, die größte Gefechtsübung des Österreichischen Bundesheeres. Foto: MilKdo OÖ

Übungszweck

Geübt wird die Zusammenarbeit bei einer Stabilisierungsoperation im Rahmen des Einsatzes einer EU-Battlegroup. Das Kommando Streitkräfte trainiert die Führung von Land- und Luftstreitkräften. Die eingesetzten Truppen üben unter der Führung der 3. Jägerbrigade taktische Verfahren in einer (fiktiven) instabilen Krisenregion. Zugleich arbeiten die Soldaten mit internationalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen an der Lösung eines Konfliktes.

Die EU-Battlegroups – Krisenreaktionskräfte der Europäischen Union

Um jederzeit schnell verfügbare militärische Kräfte für Krisen bereit zu haben, halten die Mitgliedsländer der EU sogenannte Battlegroups bereit. Dem vereinbarten Plan folgend, beteiligt sich auch das Bundesheer immer wieder mit Truppen an diesen Krisenreaktionskräften. So hält das Bundesheer u.a. ein Logistikbataillon für die zweite

Jahreshälfte 2020 bereit. Mögliche Einsatzszenarien für EU-Battlegroups reichen von humanitären und friedenserhaltenden Einsätzen über Evakuierungs- und Stabilisierungsoperationen bis hin zu Einsätzen zur Friedenssicherung.

Quelle: Österreichisches Bundesheer

Lesen Sie noch mehr über das Österreichische Bundesheer bei uns bitte hier;

www.bundesheer.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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