Egon Schieles Leben und die Frauen

Blick auf das Egon Schiele Museum im niederösterreichischen Tulln an der Donau. Foto:  Egon Schiele Museum

Blick auf das Egon Schiele Museum im niederösterreichischen Tulln an der Donau. Foto: Egon Schiele Museum

Mit einer Reihe von Veranstaltungen lädt das Egon Schiele Museum als Kompetenzzentrum für Schieles Biographie auch heuer wieder ein, den Menschen hinter dem Ausnahmekünstler Egon Schiele besser kennenzulernen. Der Besuch der Veranstaltungen ist im Eintritt zum Museum inkludiert.

Feminism of my own“ ist der Titel der ersten Veranstaltung am Donnerstag, den 13. Juni 2019 um 18:30 Uhr.

Die Schiele-Forscherin Alessandra Comini verband mit den Schwestern Melanie und Gerti Schiele sowie der Schwägerin Adele Harms in den 1960er-Jahren aufgrund ihrer Forschungsarbeit ein freundschaftliches Verhältnis. Gemeinsam mit Kulturredakteurin Almuth Spiegler beleuchten die beiden im Gespräch mit Carl Aigner Egon Schieles Verhältnis zu Frauen.

Zum Diskussionsabend „Wahrheit und Fiktion: Zum Film ‚Tod und Mädchen‘“ sind abermals Alessandra Comini sowie Roman- und Drehbuchautorin Hilde Berger am Samstag, den 15. Juni 2019 um 16 Uhr zu Gast.

Das Erdgeschoss im Egon Schiele Museum. Foto: Daniela Holzer

Das Erdgeschoss im Egon Schiele Museum. Foto: Daniela Holzer

Die Wissenschaftlerin und Krimi-Autorin Alessandra Comini diskutiert mit der Roman-Autorin Hilde Berger über die Frage, wie weit Literatur und Film historisch nicht belegte Momente einer Biographie künstlerisch ausgestalten dürfen. Moderieren wird das Gespräch Christian Bauer, Direktor der neuen Landesgalerie Niederösterreich in Krems und Kurator des Egon Schiele Museums in Tulln. Den Film „Egon Schiele: Tod und Mädchen“ gibt es dann am Sonntag, den 16. Juni 2019 um 11 Uhr zu sehen.

Am Sonntag, den 15. September 2019 um 11 Uhr lädt das Egon Schiele Museum in Tulln zur szenischen Lesung „Wally – Muse, Modell, Mensch“. Hannelore Fischer Knuth beleuchtet dabei mit Gerhard Dorfer und Angelika-Ditha Morosowa die Geschichte des berühmten Modells von Egon Schiele, sowie die Geschichte des 100 Jahre später lebenden Modells Nina von Kaschnitzky und ihrem Geliebten Paul.

Unter dem Titel „Das Leben des Egon Schiele“ besucht schließlich am Donnerstag, den 17. Oktober 2019 um 18:30 Uhr der Journalist, Autor und Übersetzer Gregor Mayer das Museum. In seiner 2018 erschienenen Biographie „Ich ewiges Kind. Das Leben des Egon Schiele“ spürt er nicht nur den biographischen Daten des Ausnahmekünstlers nach, sondern macht auch das soziale, kulturelle und politische Umfeld in Österreich der Jahrhundertwende verständlich. Im Gespräch mit Carl Aigner geht Gregor Mayer den Wechselwirkungen zwischen Biographie und Werk nach.

Die neue Schatzkammer – Selbstbildnis, 1917, Bronze (Guss von 1960), Landessammlungen Niederösterreich. Foto:  Egon Schiele Museum

Die neue Schatzkammer – Selbstbildnis, 1917, Bronze (Guss von 1960), Landessammlungen Niederösterreich. Foto: Egon Schiele Museum

Weitere Fixpunkte im Veranstaltungsreigen des Egon Schiele Museums in Tulln sind der Museumsfrühling Niederösterreich von 18. bis 19. Mai 2019, sowie die ORF Lange Nacht der Museen am 5. Oktober 2019.

Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat um 13 Uhr gibt es geführte Rundgänge durch das Haus und jeden zweiten Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr ein offenes Atelier für künstlerisch interessierte Gäste jeden Alters mit wechselnden Themen.

Das Egon Schiele Museum in Tulln ist heuer von Dienstag bis Sonntag und feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Schatzkammer mit 16 Original-Objekten beschäftigt sich dieses Jahr mit den Natur- und Stadtlandschaften des künstlerischen Aufbruchs.

Quelle: Müller / Museum NÖ

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www.schielemuseum.at 

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www.museumnoe.at

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