Dienstbeginn von ÖFB-Teamchef Franco Foda

Dienstbeginn von Franco Foda (Bildmitte) am 8. Jänner 2018 beim ÖFB. Rechts: ÖFB-Präsident Leo Windnter, links Foda-Assistent Thomas Kristl. Foto: GEPA

Dienstbeginn von Franco Foda (Bildmitte) am 8. Jänner 2018 beim ÖFB. Rechts: ÖFB-Präsident Leo Windnter, links Foda-Assistent Thomas Kristl. Foto: GEPA

Der Dienst-Laptop und das Handy sind ausgehändigt, der Hyundai Santa Fe-Dienstwagen entgegengenommen: Neo-ÖFB-Feldherr Franco Foda hat am 8. Jänner 2018 offiziell sein Büro im Ernst-Happel-Stadion bezogen und die ersten Medientermine und Gespräche absolviert. Pünktlich mit dem Einzug des neuen Teamchefs wurden auch die Länderspiel-Gegner für das erste Halbjahr 2018 fixiert:

Am Freitag, 23. März 2018, trifft das Nationalteam in Klagenfurt auf Slowenien, am 27. März folgt ein Auswärtsspiel gegen Luxemburg.

Vor dem bereits bekanntgegebenen Test gegen Weltmeister Deutschland am 2. Juni - ebenfalls in Klagenfurt – wurde ein freundschaftliches Länderspiel gegen WM-Gastgeber Russland am 30. Mai in Innsbruck angesetzt.

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„Wir gehen in jedes dieser vier Spiele, um zu gewinnen. Diese Mentalität wollen wir immer haben!“, betont der neue Teamchef. Der 51-Jährige will bei den März-Länderspielen möglichst viele Spieler testen. Und er ergänzt: „Im Vordergrund stehen die taktische Ausrichtung und das Ausprobieren unterschiedlicher Systeme. Wir wollen jeden Vorbereitungstag und jedes Spiel nutzen, um uns besser kennenzulernen und uns als Team weiterzuentwickeln.“

Franco Foda vor seinem ÖFB-Büro im Wiener Ernst Happel-Stadion. Foto: GEPA

Franco Foda vor seinem ÖFB-Büro im Wiener Ernst Happel-Stadion. Foto: GEPA

“Wir werden uns bemühen, für das Trainerteam um Teamchef Franco Foda die bestmöglichen organisatorischen Voraussetzungen sicherzustellen.“, freut sich der ÖFB-Präsident Leo Windtner auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Coach.

Die Juni-Gegner Russland und insbesondere Deutschland dienen als Standortbestimmung im Vergleich mit der Weltelite und der unmittelbaren Vorbereitung auf die UEFA Nations League, die im Herbst startet. „Wir freuen uns, gegen zwei WM-Teilnehmer antreten zu können. Es muss immer unser Ziel sein, gegen die Besten zu spielen und zu bestehen!“, so Foda.

Dem Vergleichskampf gegen sein Heimatland Deutschland sieht der Wahl-Österreicher gelassen entgegen: „Ich bin stolzer Teamchef von Österreich und voll auf unsere Mannschaft fokussiert. Aber natürlich freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Jogi Löw, der in Stuttgart in den 1990er-Jahren mein Trainer war. Sein Assistent Thomas Schneider war mein Mannschaftskollege. Ich treffe mit Sicherheit eine Reihe von Bekannten aus meiner Zeit in Deutschland. Das wird natürlich speziell.“

Sein Büro im Prater wird Foda in den ersten Wochen allerdings wohl kaum frequentieren können, denn im Jänner stehen insgesamt 14 Spielbeobachtungen in Deutschland und England auf dem Programm, die er gemeinsam mit seinen Assistenztrainern Thomas Kristl und Imre Szabics absolvieren wird. Am 12. Jänner erfolgt der Startschuss. Der ÖFB-Teamchef wird beim Rückrundenstart in Deutschland beim Spiel Bayer Leverkusen gegen FC Bayern vor Ort sein. „Für uns geht es jetzt darum, möglichst schnell die aktuelle Form aller Spieler beurteilen zu können und mit den Spielern persönlich Kontakt aufzunehmen.“, so Franco Foda abschließend.

Auch bei der Auslosung der UEFA Nations League wird der Teamchef persönlich vertreten sein. Diese wird am 24. Jänner 2018 in Lausanne vorgenommen.

www.oefb.at  

 

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