Besuch im Giraffen-Übergangsquartier

Zufrieden, neugierig und auch ein bisserl grazil ... Foto: Daniel Zupanc

Zufrieden, neugierig und auch ein bisserl grazil … Foto: Daniel Zupanc

Im Wiener Tiergarten Schönbrunn laufen die Vorarbeiten für das nächste große Bauprojekt: die neue Giraffenanlage. Anfang Dezember 2014 sind die vier Giraffen – das Männchen Kimbar, die Weibchen Rita und Carla, sowie Jungbulle Lubango – in ihr Übergangsquartier in unmittelbarer Nähe des Zoos übersiedelt. Gestern wurden sie dort zu besucht. „Die Giraffen haben sich bereits nach kurzer Zeit gut eingelebt, sogar unser alter Bulle Kimbar. Jetzt im Winter sind sie hauptsächlich im Haus. Wenn es die Witterung zulässt, können sie jedoch kurze Ausflüge auf die Außenanlage unternehmen und sind dann vom Parkplatz aus zu sehen.“, erklärt die Zoologin Eveline Dungl.

Etwa zwei Jahre werden die Giraffen im Ausweichquartier untergebracht sein. Mehrmals täglich fahren die Tierpfleger zu ihren Schützlingen, um sie zu füttern und die Anlage zu reinigen. Spätestens im Frühjahr 2017 soll die neue Giraffenanlage eröffnet werden. „Das Giraffenhaus aus dem Jahre 1828 steht unter Denkmalschutz. Durch einen wintergartenähnlichen Zubau an der Rückseite wird die Innenanlage 440 Quadratmeter groß sein – zirka drei Mal so groß wie jetzt.“, betont Architekt Peter Hartmann. Damit haben die Giraffen im Winter mehr Bewegungsraum. Highlight für die Besucher wird eine Galerie sein, von der aus sie die rund fünf Meter hohen Tiere auf Augenhöhe beobachten werden können.

... stolzieren die Giraffen in ihrem Ausweichquartier umher. Foto: Daniel Zupanc

… stolzieren die Giraffen in ihrem Ausweichquartier umher. Foto: Daniel Zupanc

Die Abbrucharbeiten sind in vollem Gange. Foto: Daniel Zupanc

Die Abbrucharbeiten sind in vollem Gange. Foto: Daniel Zupanc

Im Tiergarten sind die Abbrucharbeiten in vollem Gange. „Das Giraffenhaus selbst wird ausgehöhlt und von Zubauten aus der jüngeren Vergangenheit befreit. Für zwei weitere ins Projekt einbezogene Gebäude aus der Nachkriegszeit wurde aufgrund der schlechten Bausubstanz ein Abriss und originalgetreuer Wiederaufbau genehmigt.“, so Hermann Fast, Leiter der Abteilung Technik und Projektentwicklung im Tiergarten. Die Gesamtkosten betragen rund 7 Millionen Euro. 5,1 Millionen Euro für die Sanierung trägt das Wirtschaftsministerium als Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H.. 1,9 Millionen Euro für den Bau und für die Ausgestaltung des Geheges muss der Tiergarten aufbringen und bittet dafür um Spenden unten:

Schönbrunner Tiergarten GmbH
UniCredit Bank Austria AG
AT48 1200000617521000
BIC BKAUATWW

Alle Fotos: Daniel Zupanc

TIERE SEHEN. ARTEN SCHÜTZEN.
www.zoovienna.at

comments are closed.