Bauernbund / Protest für Bauern vor EU-Kommission

ÖVP-Europaabgeordneter Alexander Bernhuber fordert keine Kürzung der EU-Agrarmittel für die heimischen Landwirte. Foto: © Lahousse

ÖVP-Europaabgeordneter Alexander Bernhuber fordert keine Kürzung der EU-Agrarmittel für die heimischen Landwirte. Foto: © Lahousse

„Durch eine faktenbasierte Kommunikation müssen wir klarstellen, dass Landwirte weder Klimasünder noch Tierquäler sind, wie das in der Öffentlichkeit manchmal falsch dargestellt wird!“, sagt Alexander Bernhuber, Europaabgeordneter und umweltpolitischer Sprecher der ÖVP im Europaparlament, anlässlich der gestrigen Livestock-Demo von COPA-COGEGA, dem EU-Dachverband der europäischen Landwirtschaftskammern, gemeinsam mit dem belgischen Bauernverband. Rund 200 Vertreter der europäischen Bauernorganisationen machten vor der Kommission ihren Standpunkt klar.

„Seit 1990 hat die europäische Landwirtschaft ihre Treibhausgasemissionen um 24 Prozent reduziert. Die europäischen Standards für Tierhaltung und Tierwohl sind bei weitem die strengsten in der ganzen Welt. Damit wir diese konsequent weiter einhalten können, darf es keine Kürzungen bei den EU-Agrarförderungen geben.“, fordert Bernhuber.

„Ich bin nicht gegen Handelsabkommen mit Ländern außerhalb der EU. Aber diese Abkommen dürfen nicht auf Kosten unserer bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe gehen, die regionale Lebensmittel mit höchster Qualität erzeugen. Zum Beispiel Mercosur würde aber genau das tun.“, fährt er fort. „Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat gesagt, dass importierte Lebensmittel auch unseren europäischen Produktions- und Umweltstandards entsprechen müssen. Ich nehme sie beim Wort.“
 
„European Livestock Voice“ ist die neue Aufklärungskampagne, die vom europäischen Verband der Landwirte COPA-COGEGA unterstützt wird. Sie tritt für eine faktenbasierte Diskussion über die europäischen Tierhaltungsstandards ein.

https://meatthefacts.eu/

Quelle: Bauernbund

Lesen Sie mehr über den Österreichischen Bauernbund bei uns bitte hier;
 
www.bauernbund.at 
 

comments are closed.