Auch 2017 KEINE SORGEN mit der Oberösterreichischen

Generaldirektor Dr. Josef Stockinger (links) und sein Pendant Mag. Othmar Nagl von der Oberösterreichischen Versicherung AG zogen anhand eines Pressegespräches in Linz am 20. Dezember 2017 eine zufriedene Bilanz über das abgelaufene Versicherungs-Jahr 2017. Foto: OÖ-Versicherung

Generaldirektor Dr. Josef Stockinger (links) und sein Pendant Mag. Othmar
Nagl von der Oberösterreichischen Versicherung AG zogen anhand eines
Pressegespräches in Linz am 20. Dezember 2017 eine zufriedene Bilanz über das abgelaufene Versicherungs-Jahr 2017. Foto: OÖ-Versicherung

Nach 2015 und 2016 lassen Stürme und Großbrände die Schadenleistungen auch 2017 nochmals deutlich ansteigen. Angesichts eines über dem Marktdurchschnitt liegendem Prämienwachstum im Schaden-Unfall-Bereich zogen nun Generaldirektor Dr. Josef Stockinger und sein Stellvertreter Mag. Othmar Nagl vom „Keine Sorgen-Versicherer aus Linz, die Oberösterreichische Versicherung AG, dennoch zufrieden ein erstes Resümee über das zu Ende gehende Versicherungsjahr.

Trotz gestiegener Schadenleistungen ermöglichen Prämienwachstum und kostensparende Prozessoptimierungen so auch heuer ein Plus beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Für die Veränderungen im Versicherungsbetrieb durch die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD ab Februar 2018 sieht sich die Oberösterreichische Versicherung bestens vorbereitet.

Wieder Wachstum über dem Marktdurchschnitt
+ Schaden-Unfall

Nach nur moderatem Zuwachs im Vorjahr (1,8 Prozent) legen die Sachsparten 2017 wieder deutlich zu: Die direkt verrechneten Prämien erhöhen sich heuer gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 3,5 Prozent. Die Oberösterreichische liegt mit diesem Wachstum über dem Marktdurchschnitt, der für die Branche mit drei Prozent prognostiziert wird. Insgesamt nimmt die Oberösterreichische im Schaden-Unfall-Bereich 2017 Prämien in Höhe von rund 323,6 Mio. Euro ein.

+ Schutzengel

Mit einem Plus von 4,2 Prozent hat sich die private Unfallversicherung dabei besonders gut entwickelt. Daneben schlagen sich die verbesserten „Keine Sorgen Schutzengel“ mit einem Plus von 18,5 Prozent deutlich im diesjährigen Prämienwachstum nieder: Rund 30.000 neue Verträge wurden heuer abgeschlossen. Mehr als 5.000 entfallen dabei auf den in diesem Jahr erstmals vorgestellten Schutzengel Digital. „Die hohe Zahl an Neuabschlüssen zeigt, dass wir mit dieser neuen Dimension des Versicherns die Bedürfnisse unserer Kunden perfekt abbilden konnten“, freut sich Generaldirektor Dr. Josef Stockinger über den guten Start der neu aufgelegten Assistance-Produktpalette, die 2017 insgesamt ein Prämienvolumen von 3,5 Mio. Euro für die Oberösterreichische einbringt.

Zuwachs auch im Kfz-Bereich
+ Kfz-Haftpflicht

Erfreulich zeigt sich auch die Entwicklung im Kfz-Bereich: Nach leichten Rückgängen im Vorjahr verzeichnet die Kfz-Haftpflicht-Versicherung heuer Zuwächse von 2,2 Prozent. Per 30. November 2017 hält die Oberösterreichische Versicherung bei mehr als 254.000 Kfz- Haftpflichtversicherungsverträgen.

+ Kfz-Kasko

Wie schon in den letzten Jahren legt die Kaskoversicherung auch 2017 deutlich zu: Die verrechnete Prämie wuchs in den vergangenen elf Monaten um 6,2 Prozent. Knapp 83.000 Fahrzeuge sind derzeit bei der Oberösterreichischen kaskoversichert.

Schadenleistungen deutlich angestiegen
+ Sturm

„Gegenüber 2016 sind die Schadenleistungen in diesem Jahr um 14,7 Prozent bzw. 22,7 Mio. Euro angestiegen: Vor allem das Sturmtief Mitte August sowie „Herwart“ Ende Oktober haben gemeinsam mit spätsommerlichen Hagelereignissen in der Steiermark ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen: Die Schadenleistungen in der Sparte Sturm steigen so um mehr als 80 Prozent an. Spartenübergreifend belaufen sich die Schäden aus diesen drei Ereignissen auf rund 17,5 Mio. Euro.“, berichtet Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Othmar Nagl aus der Praxis.

+ Brand & Einbruch

Dazu kommt auch 2017 wieder eine Serie von Großbränden – vor allem in Industrie und Landwirtschaft – die sich in einem Anstieg von 21 Prozent bemerkbar macht. Auffällig ist 2017 auch ein Plus bei Schäden aus Einbrüchen von 55,4 Prozent. Dieser Anstieg erklärt sich vor allem mit zwei spektakulären Schadensfällen bei Juwelieren. Insgesamt belaufen sich die Versicherungsleistungen im Schaden- Unfall-Bereich im heurigen Jahr auf knapp 190 Mio. Euro. 2017 ist somit das schadenträchtigste Jahr der gemeinsamen Vorstandstätigkeit von Dr. Josef Stockinger und Mag. Othmar Nagl.

* Combined Ratio

Die Combined Ratio – die Summe aus Schäden und Kosten in Relation zum Prämienaufkommen – wird heuer nach Rückversicherung bei immer noch respektablen 92,4 Prozent liegen. „Trotz des neuerlichen Anstiegs von 2,3 Prozent weist die Oberösterreichische immer noch einen im Branchenvergleich sehr guten Wert aus. Die Risikopolitik unseres Hauses, die die Qualität einer Versicherungsbeziehung vor reines Wachstum stellt, macht sich so auch heuer besonders bezahlt.“, zeigt sich Finanzvorstand Othmar Nagl zufrieden.

Leben: weiter Rückgänge bei laufenden Prämien
* Leben laufend

Die Sparte Leben schmilzt auch 2017 weiter ab: Weil durch Neuverträge nicht jenes Prämienvolumen erzielt werden kann, das durch abgereifte und ausbezahlte Altverträge verloren geht, verzeichneten Produkte mit laufender Prämie ein Minus von 4,4 Prozent. Lebensversicherungsverträge mit Einmalerlägen werden bereits seit 2015 nicht mehr angenommen. Das aktuelle Prämienvolumen in der Lebensversicherung beläuft sich 2017 auf 109,7 Mio. Euro.

* Vorsorgedenken

Obwohl die klassische Lebensversicherung mit Gewinnbeteiligung – aktuell 2,25 Prozent – noch immer eine attraktive und absolut sicherere Möglichkeit für Vorsorge- und Veranlagung ist, reagieren die Kunden auf niedrige Zinsen mit weniger Vorsorgebereitschaft. Die Hoffnung, dass steuerliche Entlastungen und ein leicht steigendes Zinsniveau den Vorsorgemarkt beleben, ist für 2018 aufrecht.

Prozesse und Kosten optimiert
# EGT

Für 2017 rechnen die beiden Vorstände der Oberösterreichischen mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von knapp über 23 Mio. Euro, gegenüber 21,6 Mio. Euro im Jahr zuvor. Basierend auf der Grundidee einer wechselseitigen Versichertengemeinschaft werden die Bilanzgewinne zur Stärkung des Eigenkapitals und damit zur Erhöhung der Sicherheit für die Versicherungsnehmer verwendet.Das gute Ergebnis trotz neuerlich steigender Schadenleistungen ist vor allem durch zunehmende Automatisierung und Prozessoptimierung möglich. Die Oberösterreichische hat in den letzten Jahren konsequent an der internen Kostenschraube gedreht und ist damit auch ein Stück leistungsfähiger geworden.

# Direkter Service

Dort wo die IT im Hintergrund dazu beitragen kann, Prozesse zu vereinfachen und so effizienter zu werden, werden wir auch weiterhin konsequent auf die Digitalisierung setzen. Im Bereich des Kundenservice, vor allem in der Schadenabwicklung, wollen wir weiterhin der Versicherer zum Angreifen bleiben und setzen auch in Zukunft auf den persönlichen Kontakt.“, unterstreicht Generaldirektor Josef Stockinger einmal mehr die Unternehmensphilosophie. Und er ergänzt: „Für uns ist Versichern ein Vertrauensgeschäft, das von der kompetenten Beratung und der persönlichen Servicierung lebt. Anonyme Callcenter oder gar sprechende Computer kommen für uns bei der Betreuung unserer Versicherungsnehmer nicht in Frage!“

IDD: 2018 bringt massive Veränderungen
# IDD

Das kommende Jahr wird für die Versicherungswirtschaft und damit auch für die Oberösterreichische massive Umwälzungen bringen. Die Vorbereitung auf die EU-Versicherungsvertriebsrichtline IDD (Insurance Distribution Directive) wird aktuell mit massivem Aufwand in nahezu allen Bereichen des Hauses finalisiert, um für das Inkrafttreten per 23. Februar 2018 gerüstet zu sein. Ein neu gestalteter Verkaufsprozess verpflichtet die Versicherungen, ein Gesamtbild über die Risikosituation des Kunden zu zeichnen. Davon leitet sich eine Beratungsempfehlung ab, die zu einer informierten Kundenentscheidung führen soll und umfassend zu dokumentieren sein wird. Dieses Beratungsprotokoll schafft für Kunden und Versicherer eine bessere Nachvollziehbarkeit und gibt beiden Seiten mehr Sicherheit.

# Mehr Qualität

Neu sind dabei auch europaweit standardisierte Informationsblätter zu den einzelnen Produkten. „Die IDD stellt eine große bürokratische Belastung dar. Die Beratung des Kunden wird künftig mehr Zeit beanspruchen. Am Ende werden wir aber noch mehr Qualität in die Entwicklung des persönlichen Risikoschirmes des Kunden bringen!“, betonte abschließend Generaldirektor Dr. Josef Stockinger.

 

Mehr über die Oberösterreichische Versicherung bei uns bitte hier; 

www.keinesorgen.at

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