Alpenland NÖ / Gute Architektur leistbar machen

Alpenland-Obmann DI Norbert Steiner. Foto: Alpenland

Alpenland-Obmann DI Norbert Steiner. Foto: Alpenland

Die Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft „Alpenland“ mit Sitz in St. Pölten blickt auf ein Rekordjahr zurück. „Insgesamt haben wir 2017 im Konzern 651 Wohneinheiten fertiggestellt, wobei Alpenland alleine 467 Wohnungen mit über 29.000 qm2 Wohnfläche an Kunden übergeben hat.“, so der Alpenland-Obmann Norbert Steiner. Diese Zahlen bedeuten einen Marktanteil von mehr als 15 Prozent. Die Gemeinnützigen Genossenschaften haben in Niederösterreich im Vorjahr insgesamt rund 4.400 Wohneinheiten angeboten.

Besonders stolz ist Norbert Steiner auf die soziale Komponente. „Der Kaufpreis einer Alpenland-Wohnung ist im Schnitt um 20 Prozent günstiger als der durchschnittlich marktübliche Wert.“ Es sei das Ziel, „gute Architektur auch leistbar zu machen“, so der Obmann, denn für das Wohnen sollte nicht mehr als ein Drittel des Einkommens aufgewendet werden müssen.

Zur Alpenland-Strategie gehört auch, sowohl flexible Wohnkonzepte für junge Kunden anzubieten, als auch neue Haushaltstypen, die betreutes Wohnen für Ältere ermöglichen. Zur Qualitätsoffensive von Alpenland zähle aber auch ökologisches Bauen. „Unsere Immobilien verursachen heute um 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß als noch vor 20 Jahren.“, betont Norbert Steiner.

Die Alpenland und ihre Töchter haben im Vorjahr ein Bauvolumen von 77,6 Millionen Euro angeschoben, wovon 4,6 Millionen Euro davon auf Sanierungsprojekte entfallen. „Dabei haben wir rund 3.000 regionale Betriebe mit der Ausführung beauftragt, denn wir wollen die Wertschöpfung im Land halten“, so Steiner weiter und er verweist auf einen weiteren Rekord: „In Stockerau haben wir eine Wohnhausanlage mit 102 Wohneinheiten übergeben, das bisher größte Alpenland-Wohnprojekt in Niederösterreich.“ Dieser Rekord wird allerdings nicht lang halten. Für zwei große und zukunftsträchtige Wohnprojekte in St. Pölten (Mühlbach Ost) und Baden (Spitalsgärten) sind 330 bzw. über 200 Wohnungen vorgesehen.

Bestätigung für den Kurs der Alpenland ist auch die Auszeichnung mit dem NÖ Wohnbaupreis für das Projekt „Betreutes Wohnen“ neben dem Stadtschloss in Traismauer. Dort ist nach den Plänen von POPPE*REHAL Architekten ein Tageszentrum der NÖ Volkshilfe mit 24 geförderten Wohnungen errichtet worden.

Mittlerweile sind 60 Prozent unserer Bewohner bereits Eigentümer geworden.“, freut sich Steiner. Die Hausverwaltung der Alpenland betreut derzeit rund 16.000 Wohnungen, davon 12.000 von Alpenland selbst. Auch hier setzt man auf Qualität und Kundennähe. Im Vorjahr wurde eine 24-Stunden-SOS-Hotline für technische Notfälle eingerichtet: 02742 204 477.

Sorgen bereiten dem Alpenland-Obmann die steigenden Grundstücks- und Baupreise: „Das Geld ist derzeit zwar billig, aber bei den Baupreisen stellen wir derzeit Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich fest. In St. Pölten haben sich die Grundstückspreise in den vergangenen fünf Jahren von durchschnittlich 150 Euro auf 300 Euro pro Quadratmeter verdoppelt.“

Die Preise im Wohnbau bleiben also die Herausforderung der nächsten Jahre. Mit rund 3.000 Euro pro Quadratmeter sind sie in der Landeshauptstadt noch immer relativ günstig. „Wir schauen darauf, dass St. Pölten die leistbare Hauptstadt bleibt“, so Steiner. Bei der Bewerbung St. Pöltens um die Europäische Kulturhauptstadt 2024 will er übrigens mit dem Thema „Baukultur“ mitmischen. Demonstrieren will er es auf dem Areal des früheren Altenheims in der Trautsonstraße nahe dem Landesklinikum.

www.alpenland.ag 

 

 

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