7 Tipps für einen Schmetterlingsgarten

Mit einem schmetterlingsfreundlichen Umfeld wird man nicht nur mit dem Besuch von Schmetterlingen belohnt, man betreibt auch aktiven Artenschutz. Foto: bellaflora

Mit einem schmetterlingsfreundlichen Umfeld wird man nicht nur mit dem Besuch von Schmetterlingen belohnt, man betreibt auch aktiven Artenschutz. Foto: bellaflora

Gartenfreunde schaffen nicht nur für sich selbst eine grüne Oase der Erholung, sie sichern damit auch Lebensräume für Schmetterlinge. Diese wiederum erfüllen als Bestäuber von Pflanzen eine lebenswichtige Aufgabe. bellalfora zeigt mit 7 Tipps, wie einfach ein Schmetterlingsgarten umsetzbar ist, egal ob auf Balkon, Dachterrasse oder Garten.

1. Pflanzen Sie geeignete Futterpflanzen für die Raupen:

Schmetterlingsraupen ernähren sich von Brombeeren, Fenchel, Fetthennen, Phlox oder Wiche, aber auch von unscheinbaren Gräsern und sogenanntem „Unkraut“ wie Brennnesseln.

2. Pflanzen Sie geeignete Nektarpflanzen für die Schmetterlinge:

Bevorzugen Sie heimische Pflanzen und Laubbäume gegenüber Exoten und Koniferen wie Thujenhecken. Eine Blumenwiese, aber auch Obstbäume und blühende Sträucher locken viele Falter an. Die Blüten der Salweide, die Palmkätzchen, dienen im zeitigen Frühjahr als Futterquelle für Bienen, Schmetterlinge und dergleichen.

3. Verwenden Sie ökologische Dünger, verzichten Sie auf Pestizide:

Bei der Herstellung von Kunstdünger wird viel fossile Energie verbraucht und sie können Schwermetalle enthalten. Setzen Sie bei Bedarf stattdessen ökologischen Dünger ein. Pestizide und Gifte wie Ameisenköder oder Wespensprays werden von der Pflanze aufgenommen und gelangen bis in die Blüte. Das schadet nicht nur Ihrem Garten, sondern auch seinen Nützlingen.

4. Sichern Sie Ihre Gemüse- und Obstbeete mit Kulturschutznetzen:

So werden Schädlinge oder Vögel von Ihrer Ernte ferngehalten und die Schmetterlinge nicht gefährdet.

5. Setzen Sie naturnahe Pflanzenstärkungs- und Pflanzenschutzmittel ein:

Nicht nur Ihr Garten, Ihre Früchte und Ihr Gemüse profitieren davon, auch für Schmetterlinge sichern Sie so einen gesunden Lebensraum.

6. Minimieren Sie die Gartenbeleuchtung in der Nacht:

Sie zieht Falter an, die sich dann nicht mehr auf die Nahrungssuche konzentrieren können, leichte Beute von Fressfeinden werden oder durch die Hitze des Lichts verbrennen.

7. Belassen Sie die ein oder andere Rasenfläche:

Auch wenn Sie einen schönen Rasen lieben, lassen Sie vielleicht da und dort kleine Inseln bestehen. Bei großen Gärten gibt es vielleicht Flächen, die nur ein- oder zweimal im Jahr gemäht werden müssen und ansonsten der Natur überlassen werden.

Mit einem schmetterlingsfreundlichen Umfeld wird man nicht nur mit dem Besuch von Schmetterlingen belohnt, man betreibt auch aktiven Artenschutz. Die Tipps von bellaflora sind in jedem Garten, auf jedem Balkon und auf jeder Dachterrasse umsetzbar. Sogar ein blühender Fenstersims kann für einen Schornsteinfeger schon ein hübscher Rastplatz auf dem Weg zur nächsten Naturoase sein. Beobachten Sie einmal in Ruhe, wie bald diese hübschen Flieger ihre neuen Plätze besiedeln.

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Über bellaflora

bellaflora ist Österreichs führendes Unternehmen für naturnahes Gärtnern und Dekorieren. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und erwirtschaftete 2017 einen Nettoumsatz von 83,5 Mio. Euro. In den 27 Filialen sind derzeit ca. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – 26 davon sind Lehrlinge. Das Unternehmen steht in österreichischem Privateigentum. Die Firmenzentrale befindet sich in Leonding bei Linz.

www.bellaflora.at

 

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