100 Jahre Österreichischer Bauernbund

ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz anlässlich seiner Festrede. Foto © Harald Klemm

ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz anlässlich seiner Festrede. Foto © Harald Klemm

Vor nunmehr 100 Jahren, am 25. November 1919, wurde der Österreichische Bauernbund gegründet.

Auf den Tag genau 100 Jahre später feierte der Österreichische Bauernbund im Stephansdom und anschließend im Raiffeisenhaus in Wien das goldene Jubiläum. Erzbischof Dr. Franz Lackner eröffnete die Jubiläumsmesse im Wiener Stephansdom. Rund 250 Messebesucher zogen mit ihren Trachten quer durch die Innenstadt zum Festakt ins Raiffeisenforum.

Unter den Festgästen durfte der Bauernbund auch ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz begrüßen. Dieser würdigte die Leistungen des Bauernbundes in den vergangenen Jahrzehnten und lobte die gute Zusammenarbeit. „Österreich wäre nicht das schöne, erfolgreiche und lebenswerte Land, das es heute ist, ohne den Bäuerinnen und Bauern heute und in früheren Generationen. Der Bauernbund steht seit 100 Jahren als starke Vertretung an ihrer Seite – mit zeitlosen Werten und starkem Zusammenhalt.“, so Kurz.

Der ausgezeichnete Sixtus Lanner (zweiter von links). Foto © Harald Klemm

Der ausgezeichnete Sixtus Lanner (zweiter von links). Foto © Harald Klemm

„Wir sind Volkspartei. Wir sind die gestalterische Kraft in diesem Land und wir werden auch in Zukunft mitgestalten!“, rückte Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI Georg Strasser das Miteinander in den Vordergrund.

Dem Bauernbund geht es um Österreich und das seit 100 Jahren. Damit unser Land auch in Zukunft so lebenswert bleibt, braucht es jedoch ein klares Bekenntnis aller Parteien, des Handels und der Konsumenten zur heimischen Land- und Forstwirtschaft“, fordert Strasser ein Ende der Preisdumpingkultur und mehr Solidarität.

Der ausgezeichnete Franz Fischler (Bildmitte). Foto © Harald Klemm

Der ausgezeichnete Franz Fischler (Bildmitte). Foto © Harald Klemm

 

Strasser ist es ein Anliegen, den Freihandel künftig fairer zu gestalten: „Es braucht Freihandel, der auf Klimafragen Rücksicht nimmt, damit unsere Bauernfamilien am globalisierten Markt nicht unter die Räder kommen.“ Der Bauernbund-Präsident fordert europaweite CO2-Zölle auf importierte Lebensmittel und eine bessere Herkunftskennzeichnung, was auch im künftigen Regierungsprogramm verankert werden soll.

Vor 100 Jahren arbeiteten noch über 40 Prozent der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft.

Heute sind es noch 3,7 Prozent. Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig erklärt: „Den Bauernbund wird es auch in Zukunft geben. Weil wir die stärkste politische Vertretung jener sind, die sich um die Ernährung der Bevölkerung, die Produktion von Lebensmitteln und nachhaltigen Rohstoffen in diesem Land kümmern. Wir pflegen die einzigartige Kulturlandschaft und schaffen die Voraussetzungen für attraktive Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsräume in den ländlichen Regionen. Und solange es diese Leistungen braucht, wird es in Österreich einen Bauernbund geben. Bei allen Projekten des Bauernbundes war und ist stets unser Leitmotiv erkennbar: „Alles für Österreich!“, schloss Totschnig und bedankte sich bei den anwesenden Funktionären, Ehrengästen und seinem Team.

Der ausgezeichnete Josef Riegler (zweiter von links). Foto © Harald Klemm

Der ausgezeichnete Josef Riegler (zweiter von links). Foto © Harald Klemm

Großes goldenes Ehrenabzeichen für Sixtus Lanner, Franz Fischler und Josef Riegler

Sixtus Lanner, Franz Fischler und Josef Riegler wurden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet. Für ihr Lebenswerk und den langjährigen Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft wurde ihnen feierlich das Große goldene Ehrenzeichen verliehen.

Quelle: Bauernbund

Lesen Sie mehr über den Österreichischen Bauernbund bei uns bitte hier;

www.bauernbund.at 
 

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