„Ich gelobe …”

Aufklaerungs-Artilleriebataillon-3

26. September 2011

… mein Vaterland, die Republik Österreich, und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen. Ich gelobe, den Gesetzen und den gesetzmäßigen Behörden Treue und Gehorsam zu leisten, alle Befehle meiner Vorgesetzten pünktlich und genau zu befolgen und mit all meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen.“

So lautet er, der Treue-Eid, den am vergangenen Freitag, 23. September 2011 450 Rekruten und Jung-Männer des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3/3. Panzergrenadierbrigade, Jagdkommando und das Zentrum für Einsatzvorbereitung der Kasernen Mistelbach und Zwölfaxing in der Marktgemeinde Neusiedl an der Zaya des ET 09/11 – Einrückungstermin September 2011 abgelegt hatten.Rekruten aus Zw�lfaxing

Bereits den gesamten Nachmittag stand die schmucke Marktgemeinde Neusiedl an der Zaya im niederösterreichischen Weinviertel ganz im Zeichen des Österreichischen Bundesheeres. Eine Geräteschau für Groß und Klein wurde mit Köstlichkeiten aus der Feldküche garniert und das Platzkonzert der Militärmusik Niederösterreich stimmte auf das abendliche Programm ein. Als dann um 18 Uhr der Höhepunkt der Veranstaltung, die Angelobung der Rekruten, erreicht war, platzte der kleine Sportplatz des SC Neusiedl/Zaya aus allen Nähten. Angehörige der Soldaten aus Nah und Fern, aber auch Freunde des Österreichischen Bundesheeres, der Kameradschaftsbund und hohe Herrschaften aus der Politik gaben sich die Ehre und wohnten der Veranstaltung bei.

Abordnung-des-KameradschaftsbundesAls die herbstliche Abendsonne ihre letzten wärmenden Strahlen über das Sport-Areal ergoss, gelobten die nunmehrigen Soldaten ihren Eid auf die Republik Österreich aus lautstarker Kehle. Es war eine wahre Freude, mit ansehen zu dürfen, was das Militär aus schlampigen und unordentlichen Teenagern immer wieder zu fabrizieren imstande ist. Junge Menschen nämlich, für die Ordentlichkeit, Höflichkeit und perfektes Auftreten nunmehr ein Gebot der Stunde geworden ist.

Der „Große Österreichische Zapfenstreich“, hervorragend feilgeboten von der Gardemusik des Militärkommandos Wien, beendete unter dem Schein der Fackeln diesen Fest-Akt. Für die zahlreichen Rekruten – nunmehrige Soldaten, aber auch für sämtliche Teilnehmer, die teilweise zu Tränen gerührt waren, wurde einmal mehr klar und deutlich vor Augen geführt, wie wichtig das Österreichische Bundesheer für seine Bevölkerung ist und sein kann. Gro�er Oesterr. ZapfenstreichGerade in Krisenzeiten wird immer wieder gerne auf die Soldaten zurückgegriffen, weil die nicht nur rasch quasi „Gewehr bei Fuß“ stehen, sondern auch kostengünstig sind und gerne mit Rat und vor allen Dingen auch Tat der Bevölkerung an die Hand gehen. Sei es beim Katastrophenschutz, bei Aufräumarbeiten nach Unwettern, oder einfach nur dann, wenn Teile der Bevölkerung nicht mehr weiter wissen und auch die Freiwillige Feuerwehr zu wenig Personal aufbieten kann.

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Bitte beachten Sie dazu auch dieses posting:

http://www.oepb.at/allerlei/ein-melker-pionier-erzahlt.html

www.bundesheer.at
www.pzb33.com
www.neusiedl-zaya.at.

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